Adrian Meronk hat eine 63 (9 unter Par) in Kingsbarns gespielt. „Zunächst einmal ist es schön, hier zu stehen. Ich war schon eine Weile nicht mehr in dieser Position", sagte Meronk auf der Pressekonferenz.
Seine Runde begann er mit vier Birdies in Folge. Ausschlaggebend war für ihn das Grün: „Mein Putter war sehr heiß. Ich habe den Ball durchweg gut gerollt und bin sehr glücklich mit der Runde und mit dem ganzen Tag", sagte Meronk.
Machbare Bedingungen, perfekter Eagle-Putt
Ein schneller Start sei wichtig gewesen. Die Bedingungen schätzte er als nicht besonders schwer ein. Der Platz sei „ziemlich machbar" gewesen. Am Ende komme es darauf an, die Putts zu lochen – genau das sei ihm gelungen.
Höhepunkt der Runde war ein langer Eagle-Putt am Par 5 der 16. Bahn. „Der Putt auf der 16 zum Eagle war einfach perfekt. Ein doppelter Break, bergab, und sobald ich ihn getroffen hatte, wusste ich, dass er eine gute Chance hat. Er sah den ganzen Weg über großartig aus", beschrieb Meronk den Schlag. Der Putter sei zwar der beste Teil seines Spiels gewesen, aber auch der Rest habe sich an diesem Tag solide angefühlt.
Zehn Jahre Profi, Start bei den Dunhill Links
Für Meronk schließt sich bei diesem Turnier ein Kreis. Seine Profikarriere hatte er vor zehn Jahren bei den Dunhill Links begonnen. „Ich kann nicht glauben, wie die Zeit verfliegt. Es sind schon zehn Jahre als Profi, aber es ist großartig, wieder hier zu sein", sagte er. Die Dunhill sei eine „einzigartige und großartige Meisterschaft". Mit seiner Ausgangslage vor dem Sonntag sei er zufrieden.
Kampf um die Spielberechtigung
In der Race to Dubai liegt Meronk derzeit nur auf Rang 141. Das Ziel für den Rest der Saison ist deshalb klar: Er will seine Spielberechtigung für das kommende Jahr sichern. Deshalb spiele er momentan jede Woche, um Punkte zu sammeln. In den vergangenen Wochen habe er das Gefühl gehabt, richtig gut zu spielen, nur die Ergebnisse hätten nicht ganz gestimmt. „Hoffentlich ist das die Woche", sagte Meronk.
Auf die Frage, was ihm ein fünfter Titel auf der DP World Tour am Home of Golf bedeuten würde, blieb er zurückhaltend: „Das wäre etwas ganz Besonderes. Aber wir haben noch 18 Löcher vor uns." Der Schlusstag werde laut Vorhersage knifflig, deshalb wolle er sich mental darauf einstellen und sein bestes Golf spielen.
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